
Der Badheizkörper-Umbau: Warum Infrarot sich durchsetzt
Sie kennen diese alten badraumtypischen Heizstrahler mit Lampen? Die, die immer ein wenig… mittelmäßig wirkten? Sie werden zunehmend verdrängt, und das ist auch angemessen.
Aktuell zeichnet sich eine klare Verlagerung hin zu wasserdichten Infrarotheizungen ab. Der Grund ist einfach: Sie funktionieren besser. Man erhält eine gleichmäßige, gezielte Wärme genau dort, wo sie benötigt wird, ohne die Nachteile der älteren Technik.
Leistung, Anschluss und die passende Dimensionierung
Zum Praktischen: Diese Heizungen sind für den direkten Anschluss an die haushaltsübliche Stromversorgung ausgelegt – sie arbeiten mit Standard 220-240V.
Wir dimensionieren sie passend zum Bad mit Leistungen von 1500W bis 2500W und Rohrlängen von 300mm bis 600mm.
Was bedeutet das für den Anwender? Die Geräte heizen sehr schnell auf – unter 5 Sekunden.
Durch die kompakte Bauform lassen sie sich außerdem problemlos in beengten Einbausituationen unterbringen, ohne größere Umbauten im Bad vornehmen zu müssen.
Für Hitze und Spritzwasser ausgelegt
Kernstück der Heizungen ist ein mit Halogen gefülltes Quarzrohr. Es ist robust, widersteht hohen Temperaturen und zeigt keine Risse bei Temperaturschwankungen.
Dieses Rohr ist mit einer wasserdichten Beschichtung versehen, die mindestens IPX4 entspricht, sodass Dampf und Spritzwasser nicht eindringen können.
Der R7s-Steckverbinder sorgt für eine saubere, sichere elektrische Verbindung, was Energieverluste an den Klemmen minimiert. Das bedeutet, dass die Heizung auch bei feuchter und dampfiger Umgebung zuverlässig und dauerhaft arbeitet.
Praxisrelevanz im Badezimmer
Warum ist das relevant, wenn man im Bad steht?
Althergebrachte Heizstrahler liefern oft eine ungleichmäßige Wärme und sind bei hoher Luftfeuchtigkeit schnell überfordert. Diese Infrarotheizungen verteilen die Wärme gleichmäßig im Raum, und die wasserdichte Konstruktion verhindert Feuchtigkeitsschäden.
Da die Wärme sehr konzentriert abgegeben wird, sollte der Raum gut belüftet werden.
Das ist im Grunde alles.
Der Vorteil: Durch den geringen Verschleiß halten diese Geräte zwei- bis dreimal länger als herkömmliche Strahler. Weniger Wartungsaufwand, längere Nutzungsdauer und damit eine verlässlichere Wärmequelle.