
Die richtige Hitze für Husky HyPET-Systeme
Wer bereits Erfahrung mit der Herstellung von PET-Flaschen bei hoher Geschwindigkeit hat, weiß, dass es nicht ausreicht, einfach mehr Leistung auf die Vorformen zu aplikieren. Es geht nicht darum, wie viel Wärme vorhanden ist – sondern darum, wohin diese Wärme tatsächlich gelangt.
Das eigentliche Problem bei Husky HyPET-Systemen ist die Penetration der Wärme in das Material. Wenn die Wärme nur an der Oberfläche bleibt, entstehen verbrannte Stellen im Kunststoff sowie Wände, die an manchen Stellen viel zu dünn und an anderen Stellen wiederum zu dick sind. Das ist frustrierend. Deshalb haben wir für die Krones S24- und Husky-Anlagen Ersatzlampen entwickelt, die die Infrarotenergie tiefer in das Material bringen.
Der Schlüssel liegt im Filament.
Wir haben viel Zeit damit verbracht, den Druck des Halogengases sowie die Zusammensetzung des Filaments anzupassen. Warum? Weil wir den Emissionsschwerpunkt so stellen wollten, dass er genau dort ankommt, wo das PET die Wärme aufnimmt. Anstatt dass die Energie von der Oberfläche abprallt, dringt sie ins Material ein.
Um sicherzustellen, dass diese Lampen langlebig sind, verwenden wir hochdichten Quarzsandglas. Diese Öfen sind extrem – die schnelle Erhitzung und Abkühlung kann billigeres Glas zerbrechen lassen. Unsere Lampen halten dem jedoch stand.
Keine komplizierten Installationsarbeiten.
Es handelt sich dabei um einfache Ersatzlampen, die direkt eingebaut werden können. Wir haben die Abmessungen genau auf die des Originalprodukts abgestimmt – schließlich ist es äußerst ärgerlich, wenn eine Lampe nicht richtig passt. Wenn es Lücken gibt, entstehen Hotspots, und die Lampe geht viel früher kaputt.
Wir verwenden außerdem Standardstecker – meist R7 oder SK15. Man muss sie einfach anschließen. Kein Umbau der Verkabelung nötig.
Ein paar Dinge, die man beachten sollte.
Diese Lampen sind sehr leistungsstark. Sie verkürzen die Produktionszeiten und sorgen dafür, dass die Flaschen kristallklar aussehen. Allerdings belasten sie die Belüftung stark. Überprüfen Sie daher Ihre Kühlventilatoren. Wenn der Luftstrom behindert wird, steigt die Temperatur im Ofen – dadurch halten die Lampen nicht so lange wie erwartet.
Und bitte: Halten Sie die Reflektoren sauber. Selbst eine kleine Menge an Kohlenstoffablagerungen kann wie ein Schutzschild wirken und die Infrarotwellen blockieren. In solchen Fällen besteht der Drang, die Spannung zu erhöhen, um dies auszugleichen. Tun Sie das aber nicht – sonst bricht das Filament. Halten Sie die Reflektoren einfach sauber, dann werden die Lampen ihre Arbeit optimal erledigen.