
Warum Ihre Deckenheizer eigentlich kaputtgehen – und wie wir das Problem gelöst haben
Hier ist ein kleines Branchengeheimnis: Die meisten 1500-Watt-Deckenheizer versagen nicht deshalb, weil die Heizelemente einfach aufhören zu funktionieren. In der Regel liegt das Problem bei den Verkabelungen.
Denken Sie darüber nach: Eine enorme Menge an Strom fließt durch das Kabel, das sich im Freien befindet. Jedes Mal, wenn Sie den Heizer einschalten, dehnt sich das Metall aus. Wenn Sie ihn ausschalten, schrumpft es wieder. Dieser ständige Druck entsteht genau an der Stelle, an der das Kabel mit dem Heizelement verbunden ist. Irgendwann geht dann etwas kaputt.
Das „Backen“-Problem
Viele günstige Heizer, die man im Internet findet, verwenden einfaches Lötzinn oder billiges Hitzebeständigkeitsmaterial. Das Problem ist: Bei 1500 Watt wird dieser Anschlusspunkt sehr heiß – sogar extrem heiß. Dadurch wird die Isolierung beschädigt. Im Laufe von Monaten wird diese Kunststoff- oder Silikonschicht brüchig und beginnt zu splittern. Da es sich um einen Pavillon handelt, gibt es dort Feuchtigkeit und Regen. Sobald etwas Feuchtigkeit in diese Risse eindringt, kommt es zu einem Kurzschluss.
Wir haben beschlossen, anders vorzugehen. Wir haben auf einfache Isolierungen verzichtet und stattdessen hochtemperaturbeständige Keramikklebstoffe sowie verstärkte Glasfaserummantelungen verwendet. Dadurch entsteht eine feste Abdichtung, die Sauerstoff und Feuchtigkeit ausschließt. So wird verhindert, dass das Kupfer rostet und die Isolierung abblättert.
Wie man billige Produkte erkennt
Es ist eigentlich ganz einfach, einen professionell hergestellten Heizer von einem billigen Heizer zu unterscheiden. Schauen Sie einfach darauf, wo das Kabel in das Gehäuse eingeführt wird. Wenn das Kabel einfach in eine Kunststoffbox verschwindet, ohne dass eine sichtbare Abdichtung vorhanden ist, handelt es sich um eine tickende Zeitbombe.
Wir verwenden einen mehrschichtigen Abdichtstoff. Dieser fungiert wie ein Stoßdämpfer für das Kabel und nimmt den mechanischen Stress auf sich, damit der Anschluss nicht beschädigt wird. Doch es gibt eine Einschränkung: Man kann nicht einfach so viel Abdichtstoff verwenden, wie möglich ist. Wenn die Abdichtung zu dick ist, bleibt die Wärme im Kabel stecken – dadurch altert das Kabel schneller. Es muss also ein Gleichgewicht gefunden werden. Wir haben die Dicke des Abdichtstoffs so eingestellt, dass das Kabel ausreichend kühl bleibt, um Jahre lang zu funktionieren – gleichzeitig aber auch luftdicht genug ist, um extreme Temperaturen standzuhalten.